BESTATTUNG - HOFFNUNG IM TOD

Als Christen hoffen wir, dass wir am Ende unseres Leben nicht ins Nichts fallen, sondern Gott uns auch im Tod umfängt. Dafür braucht es andere Menschen, die diese Hoffnung spürbar werden lassen. Sterbende und Trauernde begleiten ist deshalb eine zentrale Aufgabe der christlichen Gemeinschaft.
 
In der christlichen Bestattung gehen wir mit den Angehörigen einer Verstorbenen/eines Verstorbenen den Weg des letzten Abschiedes gemeinsam. Wir erinnern uns daran, dass auch unser Leben ein Ende haben wird und welche Hoffnung wir angesichts des Todes haben.

Ein Trauerfall ist eingetreten. Was ist zu tun?

  • Rufen Sie den Arzt zur Feststellung des Todes.
  • Bitte lassen Sie sich Zeit, vom Verstorbenen Abschied zu nehmen. Sie dürfen ihn bis zu 48 Stunden nach dem Tod zu Hause behalten. Schmücken Sie das Sterbezimmer mit Blumen und einer Kerze. Angehörige, Freunde und Nachbarn können mit Ihnen zusammen Abschied nehmen. Auf Wunsch spricht der Pfarrer einen Sterbesegen.
  • Nehmen Sie Kontakt mit einem Beerdigungsinstitut auf, das Sie über die nächsten Schritte informiert und den Termin für die Beerdigung mit dem Pfarramt vereinbart.
  • Möglichst bald wird Ihr Seelsorger sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um mit Ihnen den Trauergottesdienst vorzubereiten. An diesem Gespräch können auch andere Familienangehörige oder Freunde teilnehmen.
  • Bestattungen sind in der Regel um 13:30 Uhr in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof.
  • Am Sonntag vor der Bestattung oder nach der Bestattung (je nach Bekanntwerden) gedenken wir im Gottesdienst des/der Verstorbenen und der trauernden Angehörigen.
  • Wenn Sie es wünschen können sie  auch nach der Beerdigung weitere Gespräche mit dem Pfarrer vereinbaren. Auf jeden Fall laden wir Sie am Ende des Kirchenjahres, am Ewigkeitssonntag, zu einem besonderen Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen in unserer Gemeinde ein.